Anime

AnimeIch liebe Anime über alles und jetzt wo die neuen Narutofolgen laufen hab ich wieder einen Grund nach Hause zu kommen. Meine Freundin hat mich gerade mit Kuroshitsuji angesteckt und ich kann das nur empfehlen. Manchmal denk ich darüber nach wie es dazu kam und dann fällt mir wieder ein was es bei mir bewirkt hat. Ich glaube ich werde meine Geschichten bloggen. Das wird wohl das beste sein. Denn sie sind mein Lebensinhalt und der Grund warum ich das Gefühl habe dazu zu gehören.

1 Kommentar 4.5.10 22:17, kommentieren

Werbung


Schattenpakt (Meine erste veröffentlichte Geschichte!)

,, Die Finsternis umgibt mich. Sie nimmt mir die Luft zum Atmen. Es ist kalt. So schrecklich kalt. Kalt und Finster." Ich starrte auf das Blatt Papier und knüllte es dann wütend zusammen.>> So wird das nichts.<<, dachte ich und erhob mich von meinem Stuhl. Ich schmiss das Blatt in den Papierkorb und warf dann einen Blick in den Spiegel. Ein Seufzen verließ meine Kehle und ich machte mich auf die Suche nach dem Haargel. Meine blauschwarzen Haare wellten sich schon wieder und mit ein paar geübten Handgriffen richtete ich es.,, Doryan? Kommst du mal bitte?", rief meine Mutter und ich setzte gewohnheitsmäßig meinen gelangweilten Blick auf, als ich mein Zimmer verließ. Als ich die Treppe herunterkam sah ich meinen verhassten Stiefvater und meinen dämlichen Stiefbruder, der mal wieder Kaugummi kaute und mir einen überheblichen Blick zuwarf.,, Ah da bist du ja.", sagte meine Mutter, die gerade aus der Küche kam und ihre gute weiße Jacke über dem Arm trug. Mit dem gelben Sommerkleid und den hochgesteckten Haaren sah sie aus wie früher und ich wusste das sie ausgehen wollte. Ich wusste sogar wohin.,, Grüßt Tante Gladys von mir.", sagte ich und sah mit Genugtuung wie mein ,, Stiefvater" mich erschrocken anstarrte. Meine Mom war diese gelangweilten Aussagen gewöhnt, doch ihr neuer Lebensgefährte konnte immer noch nicht verbergen das meine Beobachtungsgabe ihm Angst machte.,, Ich hatte gehofft du würdest mitkommen.", sagte meine Mom und der Blick meiner saphirblauen Augen schoss zu ihr. Sie fuhr unwillkürlich zusammen als sie meinen eisigen Blick sah und lächelte dann nervös.,, Du kannst aber auch hier bleiben.", räumte sie ein und mit einem weiteren nervösen Lächeln verschwand sie durch die Haustür. Mein Stiefvater warf mir noch einen hasserfüllten Blick zu, bevor er meiner Mutter folgte. Kaum das die Haustür ins Schloss gefallen war lief ich wieder in mein Zimmer. Meine Augen schmerzten. Seit dem Unfall vor drei Jahren, bei dem mein Vater ums Leben gekommen war, waren meine Augen wahnsinnig lichtempfindlich und selbst das bisschen Sonnenlicht, das nun durch die Fenster fiel, bereitete mir Probleme. In meinem Zimmer waren die Scheiben getönt und als ich die Tür hinter mir schloss spührte ich wie der Schmerz abklang. Mein Blick fiel auf meinen Laptop, der auf dem Schreibtisch stand. Ich hatte eine neue Nachricht. Und ich wusste auch von wem.

 Fortsetzung folgt...

2 Kommentare 5.5.10 15:57, kommentieren

Schattenpakt (Fortsetzung)

Ich klickte die neue Mail an und sah das fröhlich lächelnde Profilbild meines besten Freundes. Ich musste jedesmal schmunzeln wenn ich seine strahlenden blauen Augen und die goldblonden Haare sah. Doch seine Mail strafte seines Lächelns lügen:

 Hey Doryan, es gibt Probleme. Ich habe von meinem Vater erfahren das Er wieder zugeschlagen hat. Das dritte Opfer in zwei Monaten. Wir müssen etwas tun. Im Anhang hab ich dir den Autopsiebericht und die Tatortfotos geschickt. Wir sprechen Montag darüber. Und vergiss nicht. Kein Wort.

Chris

Mein Lächeln war wie weggewischt und ich hatte die Lippen fest zusammengekniffen. Mein größter Traum war es Meisterdetektiv zu werden und seit zwei Jahren arbeiteten mein bester Freund und ich zusammen an den verschiedensten Fällen. Chris´ Vater war der Polizeipräsident von Vancouver und versorgte uns geheim mit Insiderinformationen. Ich klickte auf den Anhang und das erste Bild war das des verstümmelten Opfers. Seit acht Monaten trieb ein brutaler Mörder sein Unwesen in der Stadt und die Polizei stand vor einem Rätsel. Der Täter hinterließ absolut keine Spuren und bisher konnte man keine Verbindung zwischen den Opfern herstellen. Ich klickte weiter und las den Autopsiebericht. Tod durch Verbluten. Wie immer. Ein weiterer Klick und schon hatte ich die Tatortfotos auf dem Schirm. Scheinbar wurde die junge Frau in ihrem Wohnzimmer ermordet. Ich konnte einen Fernseher und eine gelbe Couch erkennen. Der Boden war blutbesudelt und wieder sah ich die Leiche. Nach ein paar weiteren Klicks hatte ich den Polizeibericht. Keine Hinweise auf den Täter und keine Spuren.

Fortsetzung folgt...

1 Kommentar 8.5.10 20:08, kommentieren

Schattenpakt (Fortsetzung II)

Außer den allgemeinen Informationen stand nichts in dem Bericht und ich schloss die Mail. In dem Moment klingelte mein Handy und ich hob ab.,,Doryan.", sagte ich unhöflich und wurde sofort von meinem besten Freund zurecht gestuzt.,, Man sei doch nicht so unhöflich. Da macht es echt keinen Spaß dich anzurufen.",, Entschuldige bitte. Ich hab gerade deine Mail gelesen." Ich konnte fast sehen wie sein Lächeln erstarb und musste mir auf die Zunge beißen um keinen blöden Spruch vom Stapel zu lassen.,, Dann kann ich deine schlechte Laune verstehen. Apropo Mail. Deswegen hab ich angerufen. Mein Vater hat gesagt wir könnten uns jetzt mal dort umsehen. Hast du Zeit?" Er hatte noch nicht mal ausgesprochen, schon war ich vom Stuhl aufgesprungen, schnappte mir meine Sonnenbrille und eilte die Treppe hinunter.,, Ja ich hab Zeit. Wir treffen uns dort." Ich legte sofort auf. Er kannte diese Macke von mir und wusste das dies nicht böse gemeint war. Schnell schlüpfte ich in meine Chucks, nahm die Lederjacke vom Hacken und rannte aus dem Haus. Die Sonnenbrille natürlich schon auf der Nase. Ich kannte die Adresse und mit dem Motorrad brauchte ich gerade mal fünfzehn Mnuten. Chris stand schon vor dem Haus und wartete ungeduldig wie immer. Seine blonden Haare waren völlig zerzaust und sobald ich vom Motorrad gestiegen kam er auf mich zu.

Fortsetzung folgt...

19.5.10 18:41, kommentieren

Schattenpakt (Fortsetzung III)

Kaum hatte ich den Helm abgenommen fing Chris an zu reden.,, Das hat aber lange gedauert.", sagte er mürrisch und seine blauen Augen waren zu Schlitzen verengt. Ich sparte mir einen Kommentar und ging auf die Eingangstür des luxuriösen Hochhauses zu, in dem vor allen Dingen reiche Unternehmer und Anwälte wohnten, da die City nicht weit entfernt war.,, Was hat die Frau beruflich gemacht?", fragte ich, während ein Portier die Tür öffnete und wir in die große Lobby traten. Chris warf einen Blick in sein Notizbuch, das er stets bei sich trug, und antwortete während wir auf den Fahrstuhl zuhielten:,, Sie war Chefin einer großen Modelargentur hier in der Stadt. Familie hatte sie keine und sie war auch nicht verheiratet." Ich nickte abwesen und drückte auf den Knopf zum Penthouse.,, Sie scheint gut verdient zu haben. Wissen wir auf welche Schule sie ging?" Chris blätterte eine Seite seines Notizbuches um und erwiederte:,, Ja. Sie ging auf eine Highschool in New York und studierte dann Mode und Marketing auf einer hiesigen Uni." Ich nickte geistesabwesend. Der Fahrstuhl hatte sein Ziel erreicht und ich verließ, gefolgt von Chris, den Aufzug. Die Wohnung des Opfers war leicht zu erkennen, da immer noch Absperrband der Polizei vor der Tür befestigt waren. Chris schloss auf und kletterte dann durch das Band hinweg, um nichts kaputt zu machen. Ich folgte ihm und fand mich in einem modern eingerichteten Flur wieder. Die Wände zierte Fotos hübscher, junger Frauen und der Boden war mit Teppichboden ausgelegt. Chris führte mich zum Wohnzimmer, in dem noch nichts verändert worden war. Auf dem Boden standen kleine Plastikschilder mit Nummern drauf und der Umriss der Leiche war mit Klebeband nachgezeichnet.

 Fortsetzung folgt...

1 Kommentar 3.6.10 17:36, kommentieren