Schattenpakt (Meine erste veröffentlichte Geschichte!)

,, Die Finsternis umgibt mich. Sie nimmt mir die Luft zum Atmen. Es ist kalt. So schrecklich kalt. Kalt und Finster." Ich starrte auf das Blatt Papier und knüllte es dann wütend zusammen.>> So wird das nichts.<<, dachte ich und erhob mich von meinem Stuhl. Ich schmiss das Blatt in den Papierkorb und warf dann einen Blick in den Spiegel. Ein Seufzen verließ meine Kehle und ich machte mich auf die Suche nach dem Haargel. Meine blauschwarzen Haare wellten sich schon wieder und mit ein paar geübten Handgriffen richtete ich es.,, Doryan? Kommst du mal bitte?", rief meine Mutter und ich setzte gewohnheitsmäßig meinen gelangweilten Blick auf, als ich mein Zimmer verließ. Als ich die Treppe herunterkam sah ich meinen verhassten Stiefvater und meinen dämlichen Stiefbruder, der mal wieder Kaugummi kaute und mir einen überheblichen Blick zuwarf.,, Ah da bist du ja.", sagte meine Mutter, die gerade aus der Küche kam und ihre gute weiße Jacke über dem Arm trug. Mit dem gelben Sommerkleid und den hochgesteckten Haaren sah sie aus wie früher und ich wusste das sie ausgehen wollte. Ich wusste sogar wohin.,, Grüßt Tante Gladys von mir.", sagte ich und sah mit Genugtuung wie mein ,, Stiefvater" mich erschrocken anstarrte. Meine Mom war diese gelangweilten Aussagen gewöhnt, doch ihr neuer Lebensgefährte konnte immer noch nicht verbergen das meine Beobachtungsgabe ihm Angst machte.,, Ich hatte gehofft du würdest mitkommen.", sagte meine Mom und der Blick meiner saphirblauen Augen schoss zu ihr. Sie fuhr unwillkürlich zusammen als sie meinen eisigen Blick sah und lächelte dann nervös.,, Du kannst aber auch hier bleiben.", räumte sie ein und mit einem weiteren nervösen Lächeln verschwand sie durch die Haustür. Mein Stiefvater warf mir noch einen hasserfüllten Blick zu, bevor er meiner Mutter folgte. Kaum das die Haustür ins Schloss gefallen war lief ich wieder in mein Zimmer. Meine Augen schmerzten. Seit dem Unfall vor drei Jahren, bei dem mein Vater ums Leben gekommen war, waren meine Augen wahnsinnig lichtempfindlich und selbst das bisschen Sonnenlicht, das nun durch die Fenster fiel, bereitete mir Probleme. In meinem Zimmer waren die Scheiben getönt und als ich die Tür hinter mir schloss spührte ich wie der Schmerz abklang. Mein Blick fiel auf meinen Laptop, der auf dem Schreibtisch stand. Ich hatte eine neue Nachricht. Und ich wusste auch von wem.

 Fortsetzung folgt...

5.5.10 15:57

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Wibi / Website (5.5.10 17:17)
ich liebe es <33
du schreibst soo toll, aber das weißt du ja ;D
lüüb dich ♥

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